| 1.4.1905 |
Gründung der Zweijährigen Handelsschule ("Zweijährige Tagesschule für Kaufleute") und Beginn der selbstständigen Entwicklung des öffentlichen kaufmännischen Schulwesen der Stadt Aachen, hervorgegangen aus einer Abteilung der Gewerblichen Tagesschule. |
| 1921 |
Kaufmännische Wahlschule (Abendfachschule) |
| 1922 |
Gründung der Zweijährigen Höheren-Handelsschule für Mädchen und Knaben |
| 1923 |
Gründung der Kaufmännischen Berufsschule für Knaben und Mädchen |
| 1924 |
Die Kaufmännische Schule Aachen ist seit 1924 eine Verwaltungseinheit |
| 1932 |
Einjähriger Abiturientenkurs der Höheren Handelsschule |
| 1935 |
Angliederung der Drogisten Fachklassen |
| 1943 |
Das eigene Gebäude der Kaufmännischen Schule in der Großkölnstraße wurde durch Brandbomben zerstört. |
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| 1946 |
Wiedereröffnung nach dem Krieg und Unterbringung im Volksschulgebäude Eintrachtstraße 3. Durch die Zerstörung der vielen Schulgebäude in der Stadt unterliegt auch die kaufmännische Jugend Aachens dem mehrschichtigen Unterricht. |
| 1953 |
Stundenplan Erlaß: Folgende Lehrfächer sieht ein Erlaß des Kultusministers von Nordrhein-Westfalen seit Ostern 1953 für die zweijährigen öffentlichen Handelsschulen vor: |
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| Lehrfächer |
Wochenstunden pro Schuljahr |
| 1. Betriebswirtschaftskunde mit Schriftverkehr |
3 |
3 |
| 2. Buchführung |
3 |
2 |
| 3. Kaufmännisches Rechnen mit Mathematik |
2 |
2 |
| 4. Kontorübungen |
- |
3 |
| 5. Kurzschrift |
6 |
6 |
| 6. Maschinenschreiben |
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| 7. Bürgerkunde und Geschichte |
2 |
2 |
| 8. Religion |
1 |
1 |
| 9. Deutsch |
5 |
5 |
| 10. Englisch |
5 |
5 |
| 11. Geographie mit Warenkunde |
2 |
2 |
12. Leibesübungen (Schüler) oder musische Erziehung (Schülerinnen |
2 2 |
2 - |
| 13. Hauswirtschaft (Schülerinnen) |
2 |
4 |
| Gesamtstundenanzahl Schüler |
31 |
32 |
| Gesamtstundenanzahl Schülerinnen |
33 |
34 |
Wenn auch die wirtschaftskundlichen Fächer den Vorrang genießen, so zeigen Religion, Deutsch, Englisch oder Französisch, Geschichte und Geographie, dass die Handelsschule als „weiterführende Schule“ die ihr anvertrauten 14 – 15 -jährigen, die zumeist aus der Volksschule kommen, fördern und sie an den Kulturgütern unserer Zeit teilnehmen lassen will. Die Handelsschule ist in erster Linie eine berufsvorbereitende Kaufmannsschule. Außerdem ist die Handelsschule eine Förderschule für begabte Volksschüler, die in einer Aufnahmeprüfung ausgelesen werden. Sie dient dem sozialen Aufstieg. Gute Absolventen erreichen oft verhältnismäßig schnell leitende Stellungen in Wirtschaft und Verwaltung. Die Handelsschule ist eine zeitgemäße Bildungsanstalt des 20. Jahrhunderts. |
| 1957 |
Übernahme des Gebäudes Beeckstraße 26 von der Pädagogischen Akademie für die Handels- und Höhere Handelsschule |
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| 1957 |
Baubeginn des Neubaus Beeckstraße 23 – 25 |
| 1958 |
Einweihung des Neubaus, Umzug der Berufsschule aus der Eintrachtstaße ist damit abgeschlossen. |
| 1962 |
Eröffnung des 1. Semesters der Berufsaufbauschule Kaufmännischer Fachrichtung, damit wurde der 2. Bildungsweg für Kaufleute Wirklichkeit. |
| 1965 |
Teilung in Kaufmännische Schule I und II, zu Beginn des Schuljahres 1965 / 66 |
| 1970 |
Frau Müller wird neue Schulleiterin. Der Sprachbereich und die Berufe Arzthelferinnen und Zahnarzthelferinnen werden wingeführt |
| 1974 |
Dipl.-Hdl. StD Josef Kreuz wird stellvertretender Schulleiter. |
| 1980 |
Die Fachoberschule Klasse 12 in Tagesform und in Abendform wird eingeführt. Sie bietet jungen Erwachsenen mit Ausbildung und praktischer Berufserfahrung die Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erwerben.
Der Unterricht im Fach Hauswirtschaft wird im Berufsvorbereitungsjahr letzmalig erteilt. |
| 23.5.1991 |
Die Kaufmännische Schule I der Stadt Aachen gibt sich den Namen des Aachener Gründers der Nachrichtenagentur Reuters und heißt jetzt Paul-Julius-Reuter-Schule. Auf der Feier zur Namensgebung waren als Gäste geladen u.a. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und der Vorstand der Reuters AG Tom Kirkup geladen. Während dieser Feierlichkeit wurde der Schule eine Büste von Paul-Julius-Reuter überreicht.
Später, mit In-Kraft-Treten der APO BK, wurde der Schulname in Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung geändert. Das K1-Logo wird weiter im Briefkopf geführt.
Der Bildungsgang "Staatlich geprüfte Kaufmännische Assistenten für Fremdsprachen", 2-jährig und 3-jährig, wird an dem Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg eingerichtet.
Es wird eine Bezirksfachklasse für Buchhändlerinnen und Buchhändler am Paul-Julius-Reuter eingerichtet. |
| 1992 |
Bauliche Maßnahmen unter Schulleiter Manstein. Die erste Ausbilderbörse für Wirtschaft und Verwaltung wird in Aachen an der K1 durchgeführt (in Zusammenarbeit mit der KS 2).
Neuordnung der Schulträgerbezirke: Auszubildende, deren Ausbildungsbetriebe im Gebiet des Kreises Aachen liegen, besuchen das zuständige Berufskolleg im Kreis Aachen. Davon ausgenommen sind die Bezirksfachkalssen. Das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg gibt ca. 650 Schülerinnen und Schüler an den Kreis Aachen ab.
Die Schauwerbegestalter werden an das Berufskolleg für Gestaltung un Technik abgegeben.
Am 16.03.1992 wird der Förderverein gegründet.
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| 1993 |
Frau Schwarz und ihr Stellvertreter Herr Kreuz gehen in den Ruhestand.
Dipl.Hdl. StD Horst Köllner übernimmt als dienstältester Kollege kommissarisch die Schulleitung.
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| 1994 |
OStD Manstein wird neuer Schulleiter. Die Personalcomputer bestimmen nun sehr maßgeblich den Fachunterricht. Dazu entstehen multifunktionale Fachräume. Das Selbstlernzentrum wird errichtet. Die Fachschule für Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Sekretariat wird eingerichtet.
Herr Kremer wird stellvertretender Schulleiter.
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| 1995 |
Im Zuge der Profilierung der beiden kaufmännischen Berufskollegs gehen die Bildungsänge des Einzelhandels (Einzelhandelskaufleute und Verkäufer) an die Kaufmännische Schule II. afür kann das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg nun auch den Bildungsgang Höhere Handelsschule anbieten.
Die Fachschule für Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Personal tritt anstelle des Schwerpunktes Sekretariat.
An dem Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg findet auf Initiative des Schulleiters Herrn Manstein die erste Ausbildungsbörse statt. Sie bringt Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 9 mit den Ausbildern der Ausbildungsbetriebe zusammen. So sollen die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig über die Anforderungen im Ausbildungsberuf informiert werden.
Nach der 2. Ausbildungsbörse im Jahre 1996 findet die dritte in Zusammenarbeit mit der KII statt, um dann schließlich das Herzstück der ZAB (Zukunft-Ausbildung-Beruf) zu werden.
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| 1997 |
Der zweijährige Ausbildungsberuf der Handelsfachpacker wird um den dreijährigen Ausbildungsberuf als Fachkraft für Lagerwirtschaft ergänzt. |
| 1999 |
Der Bildungsgang Kaufleute für Verkehrsservice kommt an das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg. Seit dem Jahr 2002 bildet die Deutsche Bundesbahn in diesem AUsbildungsberuf nicht mehr aus und damit konnten keine weiteren Klassen eingerichtet werden.
Nach einer Unterbrechung von 12 Jahren werden wieder Drogisten in einer Bezirksfachklasse ausgebildet. Einziges Ausbildungsunternehmen ist dm-drogeriemarkt GmbH Co. KG.
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| 2000 |
Das Schulprogramm wird fertig gestellt. Auf der Grundlage der bisherigen Schulentwicklung (u. a. Englisch-Kurssystem in der Berufsschule, Selbstlernzentrum) und schulinternen Fortbildungen (z. B. mit der Wirtschaftsförderungsanstalt der Stadt Aachen, Herrn Dr.Sicking) werden aufgrund der euregionalen Lage des Arbeits- und Lebensraums unserer Auszubildenden drei Zielbereiche definiert, die neben den Zielen der einzelnen Bildungsgänge bildungsgangübergreifend gelten sollen:
- Fremdsprachenkompetenz
- Kommunikationskompetenz
- Medienkompetenz.
Später kommt die Interkulturelle Kompetenz hinzu.
Die Stadt Aachen startet das Programm Schulen ans Netz. In diesem Zusammenhang erhalten die fünf Berufskollegs der Stadt Aachen Sondermittel in Höhe von 10 Mio. DM in einem Zeitraum von sechs Jahren. Am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg wird neben dem Verwaltungsnetzwerk ein pädagogisches Netz mit ca. 300 vernetzten PC´s einschließlich der erforderlichen branchentypischen Software eingerichtet. Diese Sondermittel versetzten das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in die Lage ihre Schülerinnen und Schüler realitätsnah entsprechend dem Standard (Hard- und Software) der Ausbildungsbetriebe auszubilden.
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| 2001 |
Im September 2001 übernimmt OStD Kremer die Schulleitung. |
| 2002 |
Die Fachoberschule Klasse 13 in Vollzeitform wird eingeführt. Sie befähigt Schülerinnen und Schüler dazu, die allgemeine Hochschulreife zu erlangen.
Im gleichen Jahr wird in der Berufsfachschule ein einjähriger Bildungsgang für Schülerinnen und Schüler mit Fachoberschulreife eingerichtet.
Der Bildungsgang Staatlich geprüfte Kaufmännische Assistenten wird um den Schwerpunkt Betriebswirtschaft in 3-jähriger und 2-jähriger Form erweitert.
Im Dezember wird StD Helmut Jonas stellvertretender Schulleiter.
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| 2004 |
Neugestaltung des Schulhofes in Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg für Gestaltung und Technik.
Ab dem 1. September 2004 ist der Schulverband in der StädteRegion Aachen neuer Träger der Berufskollegs in Stadt und Kreis Aachen.
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| 2005 |
Mit dem 1. Januar 2005 beginnt auch die finanzielle Verantwortung des Schulverbandes in der StädteRegion Aachen für die neun Berufskollegs in Stadt und Kreis Aachen. Im Krönungssaal des Aachener Rathauses feiern die beiden Aachener kaufmännischen Berufskollegs, das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg und das Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung ihr 100-jähriges Bestehen. Landessieger beim Internetplanspiel Wirtschaft in NRW |
| 2006 |
Zweiter Platz beim bundesweit ausgeschriebenen Berufsschulpreis "Förderung der Ausbildungsreife" für das Konzept "Neue Lernkultur" der Handelsschule.
"Interkulturelle Kompetenz" wird als Wahlfach eingeführt.
Kooperationsprojekt mit dem Kouvola Vocational College in Finnland mit Auszubildenen des dualen Systems im Rahmen des Leonardo-da-Vinci Programms der EU. |
| 2007 |
"International - Interkulturell? - Das Berufskolleg der Zukunft - Informationsveranstaltung mit NRW - Integrationsminister Armin Laschet am 13.03.2007.
Kunstprojekt "Leben im Überfluß & Hundger in der 3. Welt - Ausstellung im Paul-Julius-Reuter Berufskolleg, im Rathaus Würselen und im Foyer des Kreishauses.
Einführung des Wahlfaches "Wirtschaftstürkisch"
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| 2008 |
Euregionales Filmprojekt "Grenzwertig" - Szenen des Zusammenlebens von Deutschen und Niederländern.
Einführung des Bildungsgangs "Gesundheitskaufmann".
Das Paul-Julius-Reuter Berufskolleg wird Euregio-Kompetenz-Zentrum - Zertifizierung der grenzüberschreitenden Ausbildung in der HBF.
Erneut Landessieger beim Internetplanspiel Wirtschaft unter Leitung von Gisbert Sauer.
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| 2009 |
EU-Kooperationsprojekt mit Osteuropa gestartet: Austausch von und mit Schulen aus Rumänien und Bulgarien.
Kunstprojekt "China-Blue" - Ausstellung am Paul-Julius-Berufskolleg im Mai.
2. Euregionales Filmprojekt:"Crashkurs Euregio".
Verleihung des Leonardo-Mobilitätszertifikats durch die Nationale Agentur beim Berufsbildungsinstituts in Bonn im September als Auszeichnung für die hohe Qualität der europäischen Mobilitätsprojekte unseres Berufskollegs.
Podiumsdiskussion mit den OB Kandidaten der Stadt Aachen zum Thema "Kommunalpolitik für Jugendliche". |
| 2010 |
3. Euregionales Filmprojekt: "Eupen ist süß"
Teilnahme von Schülern der HBF und der Höheren Handelsschule am Projekt: "Gib der Stadt dein Gesicht" im Suermondt-Viertel.
Verabschiedung des Schulleiters Herrn Kremer. |